Tausch und Plausch - Pflanzenbörse

 

 

1.Winterbacher Pflanzenbörse „Tausch & Plausch“ gelungen       

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Bei strahlendem Sonnenschein fand die 1. Winterbacher Pflanzenbörse der Agendagruppe „Natur und Umwelt“ unter Mitwirkung verschiedener Winterbacher Vereine statt. Die Kombination aus Tausch von Gartenpflanzen, anschaulicher Information zu wichtigen Themen für jeden Gärtner, dem Gartencafé und kreativen Kinderprogramm im schönen Ambiente des Heimatmuseumgartens kam bei den zahlreichen Besuchern sehr gut an.

Den größten Raum neben dem gut besetzten Gartencafé des Heimatvereins nahm die Pflanzenbörse ein. Zu Anfang gleich gut bestückt, wanderten bald eine bunte Palette aus Kräutern, Stauden, Holzigem, Zimmer- und Kübelpflanzen, Zwiebelpflanzen, Samen, Gemüsesetzlingen, Wild- und Heilkräutern über die Tische. Ob handlich in kleinen Töpfen oder in großen Ballen dargeboten - die dann schnell mal mit dem Spaten unter den Interessierten geteilt wurden - jeder konnte sich seine Favoriten aussuchen und für den heimischen Garten einpacken. Von den begehrten Astern, Taglilien, Christrosen oder Dreimasterblumen sowie den vielen anderen Pflanzen war am Abend bei reger Nachfrage so gut wie nichts mehr übrig. Immer wieder entstanden Gespräche über „wie groß wird die Pflanze“, „welcher Standort ist geeignet“, „wie kann ich sie kombinieren“, so dass ein Besucher sich freute „Hier kann man ja nicht nur tauschen, sondern bekommt auch einen Rat.“ Auch die Bestimmungsbücher auf dem Büchertisch halfen schnell bei einem entfallenen Pflanzennamen nach. Es gab auch einige Hobbygärtner, die erst einmal schauen wollten, wie das ganze funktioniert und versicherten, beim nächsten Mal zur Vielfalt des Angebotenem beitragen zu wollen.

Unter blühenden Obstbäumen spannte der Obstbauring den Bogen von der Auswahl des richtigen Obstbaumes, über die Pflanzung und Pflege bis zum fertigen Produkt in seinem Beitrag. Winterbacher Apfelsaft und Most konnte direkt verkostet werden. Auf den Geschmack gekommen wurde Wissensbegierigen gezeigt, wie Obstbäume veredelt und richtig geschnitten werden. Immer wieder fanden sich kleine Gruppen von Leuten um die Bäume ein, die sich über die Schnittmöglichkeiten kundig machten, so dass die Ehrenamtlichen des Obstbaurings sich am Ende des Nachmittags über den guten Austausch und das rege Interesse sehr zufrieden zeigten.  

Auch der Kleingartenverein „Wolfswinkel“ traf mit seinem Beitrag zum Kompost den Nerv der anwesenden Gartenbewirtschafter. Anschaulich wurden die verschiedenen Entstehungsstadien von Kompost gezeigt und erläutert. So tauschten gute Tipps und Ratschläge, wie das schwarze Gold des Gärtners verbessert werden kann, die Seiten. Auch der ein oder andere konnte von den fachlich versierten Kleingärtnern davon überzeugt werden, sich bald einen eigenen Kompost anzulegen.

Direkt neben dem neuen Wildbienenhaus stand ein örtlicher Imker Rede und Antwort rund um die Bienen und den Honig. Anhand der Gerätschaften und einem Bienenstock wurde der Weg von der Blüte bis zum Endprodukt verständlich erläutert und das Erstaunen war groß, wie viel Arbeit hinter einem Glas Honig steckt.

Da neben der Honigbiene auch die Wildbienen eine wichtige Bestäubungsfunktion in der Natur übernehmen, formten Groß und Klein mit Begeisterung in der Kinder-Kreativwerkstatt ihre eigenen fantasievollen Wildbienen-Nisthilfen aus Ton. Einmal gebrannt, dienen sie als netter Hingucker an sonniger, geschützter Stelle den vielen verschiedenen Wildbienen als neue Heimat für ihren Nachwuchs. Die Kinder, die lieber mit dem Pinsel hantierten, gestalteten kleine Töpfe farbenfroh. Schnell getrocknet, fanden Gänseblümchen und Bohnenkerne in torffreier Blumenerde ein neues Plätzchen zum Wachsen.

Auch wenn der schöne Tag viele eher in den Garten lockte, so nahm doch der eine oder andere die Chance wahr, das Heimatmuseum zu besichtigen und in das in gedämpftes Licht getauchte Kulturgut alter Zeiten einzutauchen.

Am Ende des Tages konnten alle Aktiven ein positives Resumée ziehen. Trotz eines veranstaltungsreichen Sonntags fanden sich etliche Tauschwillige und Freizeitgärtner ein, die ein reges Interesse an den Angeboten zeigten. Es gab viele nette Gespräche in entspannter, friedlicher Atmosphäre, so dass Macher und Mitmacher viele neue Erfahrungen und natürlich Pflanzen mitnehmen konnten.

Äußerungen wie „eine super Idee“, „tolle Verbindung von Inhalten und Raum“ , „auf so eine Tauschmöglichkeit vor Ort habe ich schon lange gewartet“, freuen nicht nur die Veranstalter unter der Federführung der Agenda „Natur und Umwelt“, sondern lassen die Wiederholung einer solchen stimmigen, gemeinsamen Aktion „Tausch & Plausch“ wahrscheinlich werden.

 

Bilder

 

Herzlich willkommen auf der Bilderseite. Wie oben beschrieben gab es ja ganz verschiedene Aktivitäten.   Wir haben uns bemüht alle

 

 

alle Beteiligten zu "Bild" kommen zu lassen und hoffen, dass uns das einigermaßen gelungen ist. Sehen Sie selbst. 

 

 

 

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